Warum so teuer? – oder – behind the scenes

Ganz oft erhalte ich Anfragen von Interessenten, die sich vor Schulungsbeginn ein erstes persönliches Telefonat wünschen. Ich bin natürlich kein Unmensch, und es liegt mir sehr am Herzen, gewisse Fragen auch vorab zu beantworten, weshalb ich immer gern mit interessierten Hundehaltern spreche.

Über die üblichen Fragen hinaus (Wie funktioniert das Konzept? Was muss ich verändern? usw.) schwebt eine Frage jedoch sehr häufig wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Leute: Warum ist das Coaching so kostenintensiv um nicht zu sagen teuer?

Nun, ganz Spitzfindige würden sich auf der Homepage die FAQs durchlesen, dort steht’s nämlich drin. Allerdings kurz und knapp, wobei ich mir denke, dass der ein oder andere möglicherweise gerne einen detaillierten Einblick bevorzugen würde. Und den gibt es heute quasi hier am Blog.

Die offensichtliche Leistung

… ist zweifelsohne die Coaching-Stunde selbst. In diese ist der Kunde aktiv involviert, erhält viel Wissen und die Chance seine aufkommenden Fragen stellen und von mir beantwortet bekommen zu können.

Damit ich nützliches Wissen weitergeben kann, musste ich es im Vorfeld selbst erst einmal erwerben. Das bedeutet, ich durchlief ein Studium, an einer privaten Universität, die (wie das nette Wort „privat“ mit sich zieht) den ein oder anderen größeren Euroschein von mir sehen wollte, bevor mir Lerninhalte zugänglich gemacht wurden. Obendrauf kamen Zwischen- und Abschlussprüfungen, allesamt gegen Bares und mit dem Aufwand, weit weg an einen entfernten Prüfungsort reisen zu müssen. Plus all der Lebenszeit, die ich darauf verwendete zu lernen. Punkt eins!

Punkt zwei: das Studium brachte nur ungenügende, wenig nützliche Erkenntnisse, die einen beiderseitig gewinnbringenden Austausch zwischen mir (Gewinn = Bezahlung) und Hundehaltern (Gewinn = Wissen, das im Umgang mit Hund/en hilfreich und nützlich ist) hätte garantieren können. Ergo folgte ein weiteres Jahr des Lernens. Diesmal allerdings bei jemandem, der die Dinge wirklich blickt und eindeutige Fakten zu erfolgsgarantierenden Schulungsinhalten zusammengefasst hat. Ist ja kein Geheimnis, wir sprechen von Ulv Philipper himself. 😉

Damit sich alles theoretische Wissen aus meinem Kopf auch in der Praxis als brauchbar erweisen konnte, durchlief ich selbstverständlich sämtliche Trainings-Etappen selbst, inklusive Hund an meiner Seite, sodass ich guten Gewissens behaupten kann: Leute, das funktioniert! [Zum Thema, „Funktioniert das wirklich?“ gibt’s in der Zukunft einen weiteren Beitrag. Versprochen! Er ist schon in der Planung.]

Die „kleineren“ Leistungen nebenbei

… kommen in Form von Kundenbetreuung via E-Mail, Chat und Video-Auswertungen daher und beanspruchen einen nicht ganz unbeachtlichen Teil der Zeit. Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass ich ein „Einfraubetrieb“ bin, kann man sich an den Fingern abzählen, wie viel Zeit mir täglich für die Erledigung meiner Arbeit bleibt. Randnotiz: mein Tag hat leider auch nur 24 Stunden. 😉

Die nicht ganz so offensichtlichen Leistungen

… geschehen im Hintergrund, gern unbemerkt vom Kunden. Dazu gehören die Pflege der Homepage, Koordination und Bereitstellung von Terminen, Betreuung der Condigno Präsenzen in den sozialen Netzwerken, dortiger Austausch mit Kunden und Interessenten, dem Verfassen von Artikeln hier am Blog und die Ausarbeitung der Schulungsinhalte. Und vor allem im Hintergrund, wo all der Technik- und Internetkram geschieht, fallen die meisten Kosten an (Domains, Werbung, etc.).

Es gehört also mehr dazu, als sich nur für eine Coaching-Stunde ans Laptop zu setzen und Wissen zu vermitteln

… und deswegen kann ich meine Dienstleistung auch nicht für lau anbieten. Und ich weiß, dass man dann gern gewillt ist zu behaupten „Ja aber die anderen Hundeschulen verlangen auch nicht so viel!“, was durchaus der Wahrheit entspricht. Doch die anderen Hundeschulen verfolgen auch ein völlig anderes Konzept mit wenig verlässlichen Ergebnissen, welche den Erfolgen des Stopkonzeptes nun mal in keinster Weise gerecht werden. Ich würde es sogar als ziemlich dreist empfinden, für die Leistung, die eine konventionelle Hundeschule erbringt, mehr als 5 Euro die Stunde zu verlangen. Und da muss jetzt gar nicht mit den Augen gerollt werden: Ich werde mich dazu noch einmal seperat zu Wort melden. Indianerehrenwort!

Heute ging es mir vordergründig darum, einen kleinen Einblick in das nicht ganz so Offensichtliche zu geben.

In diesem Sinne, gehabt Euch wohl und denkt daran:
Traut Euch, die Dinge zu hinterfragen! 😉

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.